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Name:2019/082/3  
Aktenzeichen:66 Wen
Art:Beschlussvorlage  
Datum:23.06.2020  
Betreff:Bushaltestelle "Vor dem Laagberg"
- Fördergelder für Bushaltestellen
- Antrag der CDU-Ortsratsfraktion
- Stellungnahme der Verwaltung
Referenzvorlage: 2019/082/2
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Beschlussvorlage Dateigrösse: 214 KB Beschlussvorlage 214 KB
Dokument anzeigen: Varianten Matrix 20200606.docx - Allgemeines Schriftstück - - - VV-1848787 Dateigrösse: 373 KB Varianten Matrix 20200606.docx - Allgemeines Schriftstück - - - VV-1848787 373 KB

Sachverhalt:

 

Die Verwaltung hat in der Sitzung noch einmal alle Varianten der Bushaltestelle präsentiert. Dabei wurden alle Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Möglichkeiten dargelegt. Die Matrix ist als Anlage beigefügt.

 

Verkehrssicherheit

Im Ergebnis ist aufgezeigt worden, dass die ursprüngliche Variante, die Haltestelle auf der Nordseite vor den Häusern Gleidinger Straße 35 und 37 und auf der Südseite vor dem Regenrückhaltebecken zu errichten, die sicherste Variante wäre. Dies wurde auch von Polizei, Üstra und Regiobus bestätigt. Hier wäre die Gefahr der „Abkürzung“ aus dem Wohngebiet „Laagberg“ am geringsten, weil die meisten Fahrgäste, die voraussichtlich aus dem Wohngebiet kommen, die Straße an der Lichtsignalanlage (LSA) überqueren werden.

 

Für die Variante „Sportplatz Mitte“ würde der Weg über die LSA zur Haltestelle viel länger, so dass hier die Gefahr bestünde, dass häufig die „Abkürzung“ über die Gleidinger Straße genommen werden würde, weil die bestehende LSA zu weit weg von der Haltestelle ist.

 

Kosten

Hier stellt sich die Situation so dar, dass bei der ursprünglichen Planung von den geschätzten Baukosten in Höhe von 70.000 € nach Abzug der Zuwendungen ein städtischer Anteil von ca. 10.000 € verbleiben würde.

 

Bei der Variante „Sportplatz-Mitte“ würden sich die Baukosten durch den erheblichen Aufwand für die Barrierefreiheit auf ca. 110.000 € erhöhen würden. Von diesen Kosten würden ca. 15.000 € zzgl. einem Anteil von 90 % an den Planungskosten bei der Stadt verbleiben. Zusätzlich müssten die Kosten für die Wegeanbindung und Grabenverrohrung von ca. 30.000 € getragen werden, weil diese nicht förderfähig sind. Um die Bedenken in Bezug auf die Verkehrssicherheit zu verringern, müsste wahrscheinlich die LSA versetzt werden. Hier würden zum heutigen Zeitpunkt geschätzte Kosten in Höhe von mindestens 30.000 € entstehen. Diese Kosten müssten ebenfalls von der Stadt getragen werden.

 

Aufgrund dieser Sachverhalte, insbesondere der zu erwartenden Mehrkosten in Höhe von mindestens 50.000 €, kann die Verwaltung den erweiterten Beschlussvorschlag nicht mittragen.

 

Im Auftrag

 

 

 

Axel Grüning

 

Anlage


Beschlussvorschlag:

 

Der Ortsrat Ingeln-Oesselse hat in seiner Sitzung am 16.06.2020 den Tagesordnungspunkt beraten und den Antrag um den Punkt erweitert, dass die Variante „Sportplatz Mitte“ präferiert wird. Es wurde mehrheitlich folgende Beschlussempfehlung gegeben:

 

Die Verwaltung wird gebeten, die erforderlichen Anträge zur Förderung von Bushaltestellen, hier: Bushaltestelle „Am Laagberg“ in Ingeln-Oesselse zu stellen und eine Umsetzung der Variante „Sportplatz Mitte“ mithilfe der erforderlichen Gremien voranzutreiben.“