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Name:2016/160  
Art:Mitteilung  
Datum:13.05.2016  
Betreff:Auswertung der Elternbefragung in den
Laatzener Betreuungseinrichtungen
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Dokument anzeigen: 2016-160 Anlage 2      Zusammenfassung der Anmerkungen Dateigrösse: 48 KB 2016-160 Anlage 2 Zusammenfassung der Anmerkungen 48 KB
Dokument anzeigen: 2016-160-Anlage 1  Auswertung in Diagrammen Dateigrösse: 492 KB 2016-160-Anlage 1 Auswertung in Diagrammen 492 KB

 

Anliegend überreiche ich Ihnen die Ergebnisse der im April zum siebten Mal durchgeführten Elternbefragung, an der auch die Einrichtungen in freier Trägerschaft teilgenommen haben.

 

Die Befragung dient der Überprüfung und Sicherung des Qualitätsstandards in den Kinderbetreuungseinrichtungen. Die Auswertung der Antworten dient der Transparenz über die Interessen und Bedürfnisse der Eltern. Dieses ermöglicht es, die positiven Rückmeldungen zu verstärken und Kritikpunkte zielgerichtet zu verbessern.

 

Insgesamt wurden 1639 Fragebögen ausgegeben (2013 = 1486). Der Rücklauf betrug 49,6 % (2013 = 51,6 %).

 

Den Einrichtungen wurde eine Gesamtnote von 1,8 ausgestellt. Dies bedeutet gegenüber dem Ergebnis der Befragung aus dem Jahr 2013 (2,0) eine Verbesserung. Die Qualität des vielfältigen Angebotes in der Stadt Laatzen konnte somit auf dem hohen Niveau der Vorjahre mindestens gehalten werden.

 

Auch in fast allen Einzelfragen gab es gegenüber der letzten Befragung verbesserte Bewertungen. Dazu zählen zum Beispiel das Wohlfühlen der Kinder in den Einrichtungen (Gesamtnote 1,6), die Zufriedenheit über die pädagogische Arbeit der sozialpädagogischen Fachkräfte (1,7), die Zusammenarbeit zwischen den Kindertagesstätten und den Eltern (1,8). Besonders positiv wird auch die pädagogische Kompetenz der Erzieherinnen und Erzieher bewertet (1,6). Die Ausstattung der Kindertagesstätten wird unverändert gegenüber 2013 mit einer Gesamtnote von 2,0 bewertet.

 

Über 90 % der Eltern bejahten die Frage, ob ihr Kind durch das Fachpersonal genügend in seiner Entwicklung gefördert wird.

                                                                                                                    

Aushänge/ Info – Briefe (81,7 %) sowie der direkte Gesprächskontakt in Form von Elternabenden, Elterngesprächen und Tür- und Angelgesprächen sind nach wie vor die wichtigsten Informationsquellen für die Eltern. Demgegenüber spielen die Kita-Zeitung und das Internet (4,4 %) als Informationsquelle eine nach wie vor völlig untergeordnete Rolle.

 

Die Zahlen der Entscheidungsgründe für die Auswahl der Einrichtung haben sich im Vergleich zu früheren Befragungen leicht verändert. An Bedeutung gewonnen hat die Wohnortnähe (69,4 %). Danach folgen mit weitem Abstand und rückläufiger Bedeutung die Atmosphäre in der Einrichtung mit 25,7 %, die Geschwistersituation (22,6 %) und erst an vierter Stelle die pädagogische Konzeption mit 20,3 %. Laut Befragung kennen 77,7 % die Konzeption ihrer Einrichtung.

 

65,3 % der Befragten gaben an, dass beide Elternteile berufstätig sind, 8,7 % sind nicht berufstätig. Bei 12,4 % der Befragten ist mindestens ein Elternteil berufstätig, 11,3 % gaben an, allein erziehend und berufstätig zu sein.

 

Wie in den Vorjahren haben die Eltern die Möglichkeit genutzt, Anmerkungen zu machen und Anregungen zu geben. Insgesamt wurden über 700 für die Befragung relevante Anmerkungen ausgewertet. Die häufigsten Anregungen/Wünsche zu den Räumlichkeiten betrafen folgende Themen (in Klammern die Anzahl der Nennungen):

 

-              kindgerechteres Außengelände           (58)

-              größere und hellere Räume                   (55)

-              mehr Sauberkeit/Reinigung                   (52)

-              teilweise veraltete Inneneinrichtung    (52)

 

Betreuungszeiten: für 78,4 % (2013 = 83,7 %; 2011 = 57 %) sind sie bedarfsgerecht. 15,7 % (2013 = 16,3 %) sehen sie nicht als für sich persönlich bedarfsgerecht an. Schriftlich wurden folgende Wünsche geäußert:

 

-              durchgängige Jahresöffnung                                     (24)

-              längere Öffnungszeiten von 17:00 bis 18:30 Uhr   (22)

-              verlängerte Öffnungszeit am Freitag                         (62)

-              Frühdienst vor 7:00 Uhr ohne Zusatzkosten              (8)

 

Insbesondere das Betreuungsende am Freitag sehen Eltern zunehmend als nicht mehr bedarfsgerecht an (Steigerung gegenüber 2013 um fast 400 %). Seinerzeit thematisierten nur 16 Eltern das Betreuungsende am Freitag. Die meisten Nennungen hierzu kommen aus Einrichtungen mit einem hohen Anteil an Ganztagsplätzen. Wünsche nach einer durchgängigen Jahresöffnung (4) und generell längeren Öffnungszeiten (22) sind gegenüber der letzten Befragung rückläufig (Nennungen 2013 = 24 bzw. 28). Ein Frühdienst vor 7:00 Uhr wurde neunmal genannt.

 

Themenbereich Elternarbeit/Personal/pädagogische Angebote:

 

-              Mehr Außenaktivitäten und Ausflüge                                   (43)

-              Regelmäßige Elterngespräche/persönlicher Austausch   (38)

-              Fehlende Kontinuität durch häufigen Personalwechsel  (31)

 

Auch wenn nicht direkt abgefragt, so äußerten sich dennoch zahlreiche Eltern anerkennend zum Engagement und der inhaltlichen Arbeit der sozialpädagogischen Fachkräfte.

 

Die Ergebnisse der Befragung und die Anregungen der Eltern werden in den einzelnen Einrichtungen aufgearbeitet und beispielsweise Gegenstand von Elternabenden sein.

 

Die nächste Befragungsaktion ist für das Jahr 2018 vorgesehen.

 

Die Einzelergebnisse können der Anlage entnommen werden. Die Vergleichszahlen der zurückliegenden Befragungen sind, soweit abgefragt, ebenfalls beigefügt.

 

Im Auftrag

 

 

 

Thomas Schrader

 

Anlagen