BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:2012/024/1  
Art:Mitteilung  
Datum:20.01.2012  
Betreff:Turnhalle Ingeln-Oesselse
- Stellungnahme der Verwaltung -
Referenzvorlage: 2012/024
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Mitteilung Dateigrösse: 13 KB Mitteilung 13 KB

Mit der Drucksache 2011/273/1 vom 12.12.2011 wurde  zur energetischen Sanierung der Turnhalle Ingeln-Oesselse u.a. mitgeteilt:

 

Ursprünglich war eine Gesamtsanierung der Grundschule Ingeln-Oesselse aus Fördermitteln des Bundes geplant (Drucksachen-Nr. 179/2010). Für die Umsetzung dieses Projekts wurde im Juni 2010 ein Antrag auf Förderung beim Forschungszentrum Jülich (Projektträger für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit) gestellt. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Sanierung der Grundschule betrug 1.558.700 € bei einer 60%igen Förderung in Höhe von 935.200 € und einem Eigenanteil in Höhe von 623.500 €. […]

 

Mit Schreiben vom 22.10.2010 teilte der Projektträger Jülich mit, dass das Projekt der Stadt Laatzen leider nicht zur Förderung ausgewählt worden ist. Der Ortsrat Ingeln-Oesselse beschloss daraufhin in seiner Sitzung am 06.12.2010, die Turnhalle Ingeln-Oesselse in Höhe des vorgesehenen Eigenanteils von 623.500 € zu sanieren (Drucksachen-Nr. 179/2010/1). Diese Mittel standen im Rahmen des Haushalts 2011 zur Verfügung. […]

 

 

Die Turnhalle der Grundschule Ingeln-Oesselse wurde letztlich für 663.500 € energetisch saniert. Diese Maßnahme war notwendig, da der Betrieb in der Halle in den Wintermonaten sonst nicht mehr aufrechtzuerhalten gewesen wäre, da die notwendigen Innentemperaturen nicht mehr erreicht wurden. Die Baumaßnahme beinhaltete die Verbesserung der Gebäudedämmung in Form von Decken- und Wandaußen- und Innendämmung, Kompletterneuerung der Fenster sowie die Erneuerung des Heizsystems. Die Mehrkosten begründen sich in einem schlechten Ausschreibungsergebnis bei den Abbruch- und Zimmererarbeiten sowie einem höheren Sanierungsaufwand als vorhersehbar im Dach- und Deckenbereich und wurden aus Minderausgaben bei der Sanierung der Schwimmbadtechnik des Lehrschwimmbeckens Gleidingen finanziert.

 

Auf die Anfrage der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Laatzen bezüglich der Turnhalle Ingeln-Oesselse nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

 

1. Wurden erst zwei Tage vor der Einweihung die Mängel erkannt?

 

Das Ausmaß der Mängel am Sportboden wurde von einer Fachfirma festgestellt und der Verwaltung zwei Tage vor der Einweihung mitgeteilt. Die derzeitige Sperrung der Halle gilt ausschließlich für die Sparte Fußball Männer sowie den Turniersport der Korbballerinnen, da die Weichstelle sich innerhalb des Korbballspielfelds befindet. Die Sportlerinnen und Sportler sehen darin nach Rücksprache mit der Verwaltung keine Probleme und haben sich selbst um Ausweichmöglichkeiten bemüht. Zum Hinweis in der Anfrage, dass die Halle nicht von allen beitragszahlenden Mitgliedern des TSV genutzt werden kann, ist anzumerken, dass weder die Mitglieder noch der Verein selbst für die Hallennutzung Beiträge an die Stadt zu entrichten haben.

 

2. Oder wurden evtl. vorher schon festgestellte Mängel und genannte Hinweise auf 

    Fehler im Fußboden seitens der Verwaltung ignoriert?

 

Lediglich kleinere Mängel am Hallenboden waren bisher bekannt. Deren Beseitigung war bislang, auch mit Rücksicht auf nur begrenzt zur Verfügung stehende Haushaltsmittel, nicht als dringlich eingestuft.

 

3. Wann ist mit der vollständigen Freigabe der Halle zu rechnen?

 

Mit einer vollständigen Freigabe der Turnhalle ist nach Sanierung des Hallenbodens zu rechnen. Haushaltsmittel stehen derzeit nicht zur Verfügung. Wann die Sanierung durchgeführt werden kann, hängt von den Haushaltsplanberatungen ab.

 

4. Können die ausführenden Firmen in Regress genommen werden?

 

Die an der energetischen Sanierung beteiligten ausführenden Firmen haben mit dem Problem nichts zu tun und können daher nicht in Regress genommen werden.

 

5. Welche konkreten Zusatzkosten kommen auf die Verwaltung zu?

 

     Es ist von Sanierungskosten in Höhe von ca. 100.000 bis 120.000 € auszugehen.

 

6. Liegt für die Instandsetzung ein Gesamtkonzept vor?

 

Wenn der Boden saniert wird, dann komplett – eines Konzeptes bedarf es hierzu nicht.

 

7. Werden auch die unhygienischen und sanierungsbedürftigen Toiletten und Du-

     schen erneuert und die Mängelbeseitigung zeitnah behoben?

 

Selbst wenn die Ausstattung eines städtischen Gebäudes nicht mehr dem Zeitgeschmack entspricht, sind die Anlagen hygienisch einwandfrei. Wasserproben bestätigen dieses. Die Sanitäranlagen der Turnhalle werden montags bis freitags gereinigt.

 

Diesbezüglich wurde bereits mit der Drucksache 2011/273/1 mitgeteilt:

 

„Über die Sanierung der Umkleideräume und Sanitärbereiche ist im Rahmen zukünftiger Haushaltaufstellungen zu entscheiden. Aufgrund der aktuellen Haushaltssituation werden zurzeit jedoch vorrangig Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen durchgeführt.“

 

 

 

 

 

Prinz