BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:2011/246  
Art:Mitteilung  
Datum:14.11.2011  
Betreff:Auswertung Rattenbefall 2011
DokumenttypBezeichnungAktionen
Dokument anzeigen: Mitteilung Dateigrösse: 68 KB Mitteilung 68 KB

 

·        Das Gebiet der Stadt Laatzen ist nahezu rattenfrei (nach LAVES-Kriterien ca. 2 %).

 

·        Die Umstellung des Systems der Rattenbekämpfung im Jahr 2009 hat sich damit bewährt.

 

Im Rahmen der letzten Auftragsvergabe zur Rattenbekämpfung an die Schädlingsbekämpfungsfirma Vecon GmbH in Hildesheim im August 2009 war das Konzept der Rattenbekämpfung grundlegend geändert worden.

 

Bis September 2009 wurde nach einem aufgegebenen Konzept gearbeitet. Dieses Konzept sah vor, lediglich halbjährlich die Knotenpunkte bzw. Kreuzungen der Schmutzwasser-Kanäle zu belegen. Da sich Ratten hauptsächlich in den ruhigeren Kanälen aufhalten, wurden damit die Befallsschwerpunkte häufig nicht erreicht, so dass der Befall nicht nennenswert reduziert werden konnte, sondern lediglich auf dem erreichten Niveau gehalten wurde.

 

Die Befallsquote lag 2008/2009 bei ca. 12,5 %, was nach Angaben des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Veterinärwesen (LAVES) als normaler Zustand gilt.

 

Die Kosten beliefen sich auf ca. 11.000,00 € (inkl. Einzelaufträge d.h. Einzelbelegungen nach Bedarf über 1.500,00 €).

 

Auf Grund der im vom LAVES herausgegebenen Leitfaden zur großräumigen Rattenbekämpfung in Niedersachsen (3. Auflage Juni 2009) gegebenen Empfehlungen wurde das Konzept im Sommer 2009 dahingehend geändert, dass nunmehr jeder zweite Kanalschacht belegt wird, um eine großflächige Rattenbekämpfung zu gewährleisten.

 

Dafür wurde der Vertrag für die Dauer von fünf Jahren vergeben, um eine kontinuierliche Rattenbekämpfung zu gewährleisten. Im ersten Jahr (von September 2009 bis Oktober 2010) haben drei Regelbelegungen, im zweiten Jahr 2011 zwei Regelbelegungen stattgefunden, um die Vermehrung der eine Bekämpfung überlebenden bzw. resistenten Ratten einzudämmen.

 

Im Jahr 2011 betrugen die Kosten dafür ca. 16.000,00 € (Einzelaufträge nur noch ca. 100,00 €). Es wurde kaum noch Rattenbefall durch Einwohnerinnen und Einwohner gemeldet.

Im Oktober 2010 waren noch 104 Schachtbauwerke befallen gewesen, was einer Befallsquote von 2,2 % (ebenfalls befallsarm) entspricht.

 

Nach der am 01.11.2011 vorgelegten Auswertung der Fa. Vecon GmbH über die Regelbelegung im Herbst 2011 waren von den Schmutzwasser-Kanalschächten lediglich neun Bauwerke verteilt in den Stadtteilen Rethen, Grasdorf und Laatzen-Mitte von Ratten befallen. In den Stadtteilen Ingeln-Oesselse, Gleidingen und Alt-Laatzen konnte kein Befall festgestellt werden. Dies entspricht einer Quote von unter 0,5 % für das gesamte Stadtgebiet.

 

Im Jahr 2011 wurden bisher lediglich sechs Einzelaufträge zur Rattenbekämpfung nach Hinweisen aus der Bevölkerung erteilt, 2010 waren es fünf Fälle, 2009 waren es noch 13 Fälle. Auch hier ist also seit Änderung des Bekämpfungskonzeptes ein bemerkenswerter Rückgang zu verzeichnen.

 

Durch den geringeren Rattenbefall hat sich der Arbeitsaufwand der Verwaltung hinsichtlich der Einzelaufträge und der zu führenden Verfahren nach der Niedersächsischen Rattenverordnung erheblich verringert. Auch die von Ratten ausgehenden Gesundheitsgefahren konnten so minimiert werden.

 

Die Schädlingsbekämpfungsfirma ist mit der Rattenbekämpfung bis September 2014 beauftragt, die Kosten bleiben bis dahin konstant.

 

Im Auftrag

 

 

 

Dürr


Im Auftrag

 

 

 

Dürr