Betreff
Sommerakademie für Schülerinnen und Schüler
Vorlage
050/2009/1
Art
Mitteilung
Referenzvorlage
Untergeordnete Vorlage(n)

Im Zusammenhang mit der von der SPD‑Fraktion beantragten Durchführung einer Sommerakademie wurde den Mitgliedern des Ausschusses für Schule, Kultur, Sport und Gesellschaft sowie des Ausschusses für Kinder‑ und Jugendhilfeangelegenheiten im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung das von Prof. Dr. Czerwenka entwickelte Konzept der Leuphana Universität Lüneburg sowohl mündlich als auch schriftlich ausführlich vorgestellt.

 

Darüber hinaus hat sich der Erste Stadtrat anlässlich eines Besuches der diesjährigen Sommerakademie in Hohegeiß vor Ort einen eigenen Eindruck von der praktischen Durchführung der Maßnahme und der hohen Professionalität der vor Ort tätigen Projektbegleiterinnen und -begleiter machen können. Das Konzept der Sommerakademie wurde zwischenzeitlich auch im Rahmen der Kampagne des Bundes „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.

 

Die finanziellen und organisatorischen Rahmenbedingungen zur Durchführung einer Sommerakademie für Laatzen im Jahr 2010 waren Gegenstand eines ausführlichen Informationsgespräches mit Prof. Dr. Cerwenka und seinen Mitarbeiterinnen, an dem neben dem Ersten Stadtrat und dem Leiter des Teams für Kinder, Jugend, Familie, Senioren und Soziale Sicherung auch der Leiter der Leine-Volkshochschule, Herr Lange‑Köppel, teilnahm.

 

Danach beabsichtigt nunmehr die Leine‑Volkshochschule die Durchführung der Maßnahme in 2010 gemeinsam mit dem Projektteam der Leuphana Universität. Geplant ist eine Sommerakademie mit rund 30 Schülerinnen und Schülern des 8. Jahr­gangs. Gewünscht ist auch eine Beteiligung der Hauptschulen in Hemmingen und Pattensen.

 

Die voraussichtlichen Kosten werden ca. 100.000 Euro betragen, von denen ggf. 49 % durch die Bundesagentur für Arbeit getragen werden können, die das Konzept der Sommerakademie grundsätzlich fördert. Die verbleibenden Kosten will die Leine‑Volkshochschule durch die Einwerbung weiterer Förder‑ und Sponsorengelder (Stiftungen, Unternehmen) decken.

 

Um den Projektverantwortlichen die erforderliche Planungssicherheit zu geben, wird beabsichtigt, für einen Zuschuss an die Leine‑Volkhochschule, der zur Abdeckung der nicht durch anderweitige Einnahmen gegenfinanzierten Aufwendungen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro dienen soll, entsprechende Mittel in den Haushaltsplanentwurf 2010 einzustellen.

 

In Vertretung

 

 

 

Arne Schneider