Betreff
Raumsituation Grundschule Gleidingen einschließlich Hort
Notwendigkeit eines Schulerweiterungsbaus
Vorlage
2022/262/1
Art
Mitteilung
Referenzvorlage

Um die angespannte Raumsituation an der Grundschule Gleidingen kurzfristig zu entlasten, hat der Rat in seiner Sitzung am 17.11.2022 beschlossen, auf der Freifläche im Bereich der Kindertagesstätte Gleidingen in der Schützenstraße ein Ausweichquartier für den Hort so kurzfristig zu errichten, dass, beginnend mit dem Schuljahr 2023/24, der Schule die derzeitigen Horträume im Schulgebäude zur Verfügung gestellt werden können. Die Art der Ausführung des Ausweichgebäudes wurde offen gelassen.

 

Da Haushaltsmittel für dieses Bauvorhaben nicht im Haushaltsplan 2022 vorgesehen sind, hätte es einer Zustimmung zu einer außerplanmäßigen Auszahlung bedurft, um noch in 2022 mit den erforderlichen Ausschreibungen beginnen zu können. Allerdings wurde die entsprechende Drucksache 2022/271 im Rahmen der politischen Beratungen im Verwaltungsausschuss in die Fraktionen verwiesen und nicht beschlossen.

 

Dies hat zur Folge, dass zeitnah weder die erforderliche Ausschreibung für die notwendigen Planungsarbeiten noch die Ausschreibung/Beauftragung des Ausweichgebäudes und Herstellung der notwendigen Infrastruktur erfolgen kann, so dass schon jetzt absehbar ist, dass die Inbetriebnahme des Gebäudes zum Schuljahresbeginn 2023/2024 nicht realisiert werden kann.

 

Um die beiden benötigten Klassenräume zum Schuljahresbeginn zur Verfügung stellen zu können, prüft die Verwaltung Möglichkeiten einer anderweitigen temporären Unterbringung der Hortgruppen bis zur Inbetriebnahme eines Ausweichgebäudes auf der Fläche vor der Kita Schützenstraße. Dies wird jedoch nicht ohne Einschränkungen für die Beteiligten umzusetzen sein. War Ziel der bisherigen Planungen der Erhalt aller bestehenden 60 Hortplätze an einem Standort (u.a. um der Schule neben den benötigten Klassenräumen auch die erforderlichen Differenzierungs- und Beratungsräume in der ehemaligen Hausmeisterwohnung zur Verfügung stellen zu können), so zeichnet sich ab, dass dies zum Schuljahresbeginn nicht möglich sein wird, sofern diese Hortplätze nicht ersatzlos entfallen sollen. Die Suche nach genehmigungsfähigen Ausweichquartieren für die anderen beiden Gruppen gestaltet sich schwierig, Alternativen werden geprüft. Nach derzeitigem Stand kann nicht ausgeschlossen werden, dass bis zu zwei Gruppen geschlossen werden müssten. Damit würden 40 Betreuungsplätze entfallen. Derzeit liegen für das neue Betreuungsjahr 67 Anmeldungen vor, darunter allein 50 Erst- und Zweitklässler.

 

 

 

 

 

Kai Eggert