Betreff
Innovationsprojekt Tempo 30 in Ortsdurchfahrten
Vorlage
2020/207
Art
Mitteilung

 

Die Region Hannover als Straßenbaulastträgerin für Kreisstraßen möchte in einem regionsweiten Verkehrsversuch durch die Reduzierung der zulässigen Höchst-geschwindigkeit auf 30 km/h in Ortsdurchfahrten einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Abgasen erproben.

 

Die vielen Bewerbungen für das Modellprojekt Tempo 30 des Landes Niedersachsen haben 2017 gezeigt, wie groß das Interesse der Kommunen an einer Geschwindig-keitsreduzierung in Ortsdurchfahrten ist.

 

Für das Projekt soll auf den von den einzelnen Kommunen vorgeschlagenen Kreisstraßen innerorts Tempo 30 angeordnet werden, sofern dies angemessen und verkehrlich geboten ist. Es handelt sich um einen zeitlich begrenzten Versuch von 3 Jahren, der wissenschaftlich begleitet wird und besonders zu den Faktoren Lärm, Emission und Unfallzahlen Aufschluss geben soll.

 

Die Vorschlagsfrist für einzelne Straßen bzw. Straßenabschnitte an die Region Hannover endet am 25.09.2020. Das Schreiben mit den Vorschlägen der Stadt Laatzen wurde am 23.09.2020 versandt.

 

Die Vorschläge berücksichtigen einerseits künftige Verkehrsführungen (Veloroute) wie auch bestehende Belastungen insbesondere durch Lärm und Emissionen, wie sie der Verkehrsentwicklungsplan aufführt bzw. sie auch über die Gremien vor Ort kommuniziert werden.

Vorgeschlagen wurden:

-       OD Gleidingen, Hildesheimer Straße zwischen Dammackerweg und Enzianweg

-       OD Ingeln-Oesselse, Gleidinger Straße zwischen Hösselgraben und Rotdornallee

-       OD Alt-Laatzen, Hildesheimer Straße zwischen Erich-Panitz-Straße und nördlicher Stadtgrenze zu Hannover

 

Das Schreiben an die Region Hannover liegt als Anlage bei und enthält die jeweiligen Begründungen.

 

 

Im Auftrag

 

 

Axel Grüning