Betreff
Zuwendungsantrag der Ev.-luth. Immanuel-Kirchengemeinde für den Kindertreff für die Haushaltsjahre 2021ff
Vorlage
2020/131
Art
Beschlussvorlage

Sachverhalt:

 

Mit Schreiben vom 12.05.2020 beantragt die Ev-luth. Immanuel-Kirchengemeinde für das Haushaltsjahr eine „deutliche“ Erhöhung des jährlichen Zuschusses der Stadt Laatzen für den Kindertreff von bislang 27.800 €, „..mindestens jedoch bis zur Höhe der Personalkosten..“ von derzeit rund 36.000 €.

 

Der aus einer AB-Maßnahme (pädagogischer Mittagstisch „KinderKantine“) hervorgegangene Kindertreff wird seit 2001 von der Stadt Laatzen gefördert. Seit 2006 beträgt die jährliche Förderung unverändert 27.800 € (entspricht aktuell 41,4% der Gesamtfinanzierung).

 

In der Einrichtung werden bis zu 15 Kinder mit Schulschwierigkeiten im Alter von 6-12 Jahren aus sozial benachteiligten Familien pädagogisch betreut. Die Betreuung erfolgt durch eine sozialpädagogische Fachkraft. Die Einrichtung ist vom Nieders. Kultusministeriums als „sonstige Tageseinrichtung““ nach § 45 SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfegesetz) anerkannt. Das Angebot findet mo-do jeweils von 11:30 Uhr bis 16:00 Uhr und freitags bis 15:00 Uhr statt. Die Mittagsverpflegung erfolgt über den Caterer der Mensa der GS Rathausstraße.

 

Um die an die Betriebserlaubnis geknüpften Vorgaben des Landes auch langfristig zu erfüllen, hat die Kirchengemeinde in den vergangenen Jahren rund 44.300 € aus Eigenmitteln in bauliche Veränderungen investiert.  

 

Die Kirchengemeinde begründet die Notwendigkeit einer Anpassung des jährlichen Förderbetrags mit den gestiegenen Personalkosten aufgrund der geforderten Qualifikationen und der unerwarteten Einstellung der Unterstützung durch die Walter-Nebel-Stiftung zum 01.05.2020.

 

 

 

Im Auftrag

 

 

 

Thomas Schrader

 

 

 

 

 

Anlagen

Antrag auf finanzielle Zuwendung für 2021

Verwendungsnachweis 2019

 

Beschlussvorschlag:

 

Dem Antrag der Ev.-luth. Immanuel-Kirchengemeinde vom 12.05.2020 auf Erhöhung der jährlichen Zuwendung für den Kindertreff ab dem Haushaltsjahr 2021 auf 36.000 Euro wird zugestimmt.