Betreff
Nutzung der Immobilie Rotdornallee 11
- Anfrage der Gruppe SPD-Grüne-Linke-Faull-Scheibe im Rat
Vorlage
2019/266
Art
Anfrage
Untergeordnete Vorlage(n)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

 

ich bitte um Beantwortung dieser Fragen

 

1.    In welcher Höhe hat die Stadt im Zeitraum Sommer 2018 bis März 2019 Miete für die Immobilie gezahlt, obwohl die Räume aufgrund baulicher Mängel nicht nutzbar waren?

2.    Wurden für den fraglichen Zeitraum Mietkürzungen vorgenommen?

a)     Falls ja: in welcher Höhe?

b)    Und falls nein: aus welchen Gründen?

3.    Sind die durchgeführten Renovierungsarbeiten ganz oder teilweise von der Stadt bezahlt worden?

c)     Falls ja: In welcher Höhe und wurde dafür die Miete gekürzt?

4.    Wann hat der Vermieter der Stadt angezeigt, dass die Renovierungsarbeiten beendet sind und die Immobilie wieder bezugsfertig ist?

5.    Wann ist mit dem Einzug von Familien in die Unterkunft zu rechnen?

6.    Wie stellen Sie eine rechtzeitige und umfassende Information des Netzwerkes in Ingeln-Oesselse sicher? Schließlich kommt es bei der Betreuung der Geflüchteten elementar auf die aktive Unterstützung der Ehrenamtlichen an.

Begründung:

Die Immobilie Rotdornallee 11 in Oesselse wurde im Jahr 2015 von der Stadt Laatzen zur Unterbringung Geflüchteter angemietet. Nach dem Auszug des letzten Bewohners im Sommer 2018 wurden die Mehrbettzimmer flurweise zu insgesamt fünf abgeschlossenen Wohnungen zusammengelegt, die von Familien bezogen werden sollen. 

 

Die Renovierungsarbeiten und die Arbeiten zur Beseitigung teils schwerer baulicher Mängel zogen sich mindestens bis April 2019 hin. Bei einer Begehung im Rahmen eines Runden Tisches am 25. März 2019 zeigte sich, dass z.B. die Elektroinstallation noch sehr schadhaft war. Die Räume waren daher noch nicht bewohnbar.

 

Ehrenamtliche aus Ingeln-Oesselse, die zuvor mit den Geflüchteten gearbeitet hatten, erklärten sich bereit, auch die neuen Bewohner der Unterkunft zu betreuen.

 

Auf Fragen, die sich auf die Unterkunft und die erwarteten Familien bezogen, bekamen diese Ehrenamtlichen von der Stadt Laatzen entweder keine oder hinhaltende Antworten. Teilweise erwiesen sich die gegebenen Informationen im Nachhinein als falsch.

 

Lisa Rupp