Betreff
Neubau Erich Kästner-Schulzentrum
- Interfraktioneller Antrag der Gruppen des Rates der Stadt Laatzen
Vorlage
2017/077
Art
Antrag
Untergeordnete Vorlage(n)

Begründung:

 

Nach der Vorstellung der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durch das Unternehmen SIKMA in den zuständigen Ausschüssen des Rates ergeben sich wesentlichste Vorteile bei einer Umsetzung im Rahmen eins sogenannten Totalunternehmermodells. Diese sind:

 

·           Die Schülerinnen und Schüler werden nicht durch die mehrjährigen Einschränkungen im Rahmen eines Umbaus (Lärm, Umzug) belastet.

·           Wirtschaftliche Vorteile durch eine kostengünstige Abwicklung des Projektes in einer Hand.

·           Eine schlanke und effektive Projektabwicklung, bei der die Stadtverwaltung erhebliche personelle Ressourcen spart.

·           Die Übertragung von wesentlichen Aufgaben- und Risikobereichen auf den Totalunternehmer, da der Auftragnehmer das Kosten- und Terminrisiko trägt.

·           Die Folgekosten des Betriebes eines neuen Gebäudes sinken.

·           Alle Anforderungen, wie ein moderner Brandschutz und die räumliche Umsetzung der Inklusion, können in einem Neubau optimal realisiert werden.

 

Für ein solches Projekt ist es notwendig, von Anfang an alle Beteiligten der beiden Schulen in den Planungsprozess einzubeziehen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez. Ernesto Nebot Pomar                                                       gez. Christoph Dreyer

Vorsitzender der Gruppe                                                                                              Vorsitzender der Gruppe

SPD-Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke                                                                      CDU-FDP

 

Antrag:

 

Gemäß dem Vorschlag der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Firma SIKMA zur Zukunft des Erich-Kästner-Schulzentrums wird die vorgeschlagene Variante C mit dem Modell Totalunternehmer realisiert.

 

Im anstehenden Planungsprozess werden neben der Stadtverwaltung auch die Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler und die Elternvertretungen beider Schulen beteiligt. In einer solchen Planungsgruppe soll ein Lastenheft erarbeitet werden, welches die Grundlage der fachlichen Planungen für ein neues Gebäude bildet. Die Planungsgruppe soll eine handlungsfähige Größe haben.