Betreff
Pimp Your Town! - Wirtschaftsförderung
- Stellungnahme der Verwaltung
Vorlage
2016/176/1
Art
Mitteilung
Referenzvorlage

Die Stadtverwaltung hat in den letzten 5 Jahren intensive Gespräche mit einer Reihe von Investoren geführt.

 

1a) Es wurde versucht im Bereich des Rodelbergs in Grasdorf einen Hochseilgarten durch einen Investor errichten zu lassen. Eine Zusammenarbeit mit dem aquaLaatzium war angedacht und abgestimmt. Hierzu hat es in 2012 Gespräche und Ortstermine mit 5-6 Interessenten gegeben und es wurden Kletterparks in der Umgebung (Isernhagen, Steinhuder Meer) besucht. Im Anschluss dieser vorbereitenden Gespräche hat es eine öffentliche Ausschreibung gegeben, auf die sich dann aber niemand mehr beworben hat.

 

1b) In 2013 und 2014 hat es mehrere Gespräche mit dem Deutschen Alpenverein und privaten Betreibern von Kletterhallen / Boulderhallen gegeben um eine solche Anlage nach Laatzen zu holen. Während die privaten Betreiber nach Bestandsobjekten gesucht haben und in Laatzen keine ausreichend hohen leerstehenden Hallen zur Verfügung standen, hat der Deutsche Alpenverein Standorte geprüft, sich dann aber letztendlich für den jetzt in der Realisierung befindlichen Standort an der Peiner Straße in Hannover entschieden. Da dieses Objekt keine 2 km von Laatzen entfernt ist, wird sich in Laatzen ein ähnliches Objekt nicht wirtschaftlich betreiben lassen.

 

2) Gespräche mit Betreibern von Kinos hat es in der Vergangenheit immer mal wieder gegeben, z.B. während der Planungsphase für die Laatzen Arkaden und zuletzt vor ca. 2 Jahren vor der Eröffnung des Astor Kinos in Hannover. Die jeweils erstellten Wirtschaftlichkeitsuntersuchen haben auf Grund der geringen Entfernung von Laatzen zu Hannover ergeben, das sich ein professionelles Kino in Laatzen nicht wirtschaftlich betreiben lässt. Sinnvoll sind daher nur Projekte wie das Kino im Jugendzentrum, sowie Filmvorführungen in der Stadtbibliothek oder im Park der Sinne.

 

3) Gespräche mit Betreibern von Indoor-Parks hat es bisher nicht gegeben. Die Stadtverwaltung wird daher in den nächsten Wochen potentielle Betreiber anschreiben und auf den Standort Laatzen und das große Interesse von Jugendlichen an einem Indoor-Park hinweisen.

 

4) Ein mobiler Eisverkauf (Eisbus) ist für die Kunden sicher eine gute Sache, kann aber im Prinzip nur von einer der ansässigen Eisdielen/Cafes mit Eisverkauf durchgeführt werden. Die Gewinnspannen bei selbst hergestelltem Eis sind sehr gering und weitere Wettbewerber könnten zu Problemen bei den vorhandenen Eisdielen führen. Aus diesem Grund wir die Stadtverwaltung ausschließlich ansässige Betreiber über den Wunsch der Jugendlichen nach einem Eisbus informieren.

 

Im Auftrag

 

 

 

 

Axel Grüning