Betreff
Masterplan zur Integration von Flüchtlingen in Laatzen
- Antrag der FDP-Ratsfraktion
Vorlage
2016/154
Art
Antrag
Untergeordnete Vorlage(n)

Begründung:

 

Derzeit sind die Verwaltung und die Ratsgremien mit der aktuellen Bewältigung der Aufnahme und Unterbringung der Flüchtlinge und Asylbewerber stark beschäftigt. Nach der Ersthilfe für die in Laatzen angekommenen Menschen ist es jedoch nunmehr an der Zeit, sich auch Gedanken über eine dauerhafte Integration dieser Menschen zu machen und die dazu notwendigen Maßnahmen und Pläne zu entwickeln. Hierzu soll ein Masterplan zur Integration entwickelt werden, der als roter Faden für die nächsten Jahre dienen kann.  

 

Ein solcher Plan sollte folgende Aspekte beinhalten:

 

·         Bedarf und Ausbauziele der Kindertagesstätten in der Stadt.

·         Zusätzlicher Raumbedarf an den Schulen der Stadt.

·         Möglichkeiten der Schaffung von Arbeitsplätzen in Laatzener Unternehmen durch Aktivitäten der Wirtschaftsförderung der Stadt.

·         Schaffung von Möglichkeiten zum Bau neuer Sozialwohnungen in der Stadt.

·         Auswirkungen auf die Infrastruktur der Stadt und notwendige Ausbauziele.

 

Die genannten Entwicklungsfelder dürfen nicht nur in Einzelbetrachtungen beleuchtet und geplant werden, sondern müssen in einem abgestimmten Masterplan verknüpft werden.

 

Um einen ersten Überblick über die verschiedenen Entwicklungslinien zu gewinnen, soll eine Anhörung verschiedener mit den Aspekten befasster Institutionen und Organisationen durchgeführt werden.

 

Da bereits jetzt Flüchtlinge über mehrere Monate in Laatzen sind und ihr Status immer öfter geklärt ist bzw. in nächster Zeit geklärt sein wird, muss jetzt mit weiteren Überlegungen begonnen werden. Viele Maßnahmen erfordern zudem eine längere Vorlaufzeit und sind daher baldmöglichst anzugehen.

 

 

gez. Gerd Klaus

Vorsitzender der FDP-Fraktion

Antrag:

 

Die Verwaltung wird beauftragt einen Masterplan zur Integration der Flüchtlinge in Laatzen bis zum Ende des Jahres 2016 zu erarbeiten. Dazu sollen zunächst in einer Anhörung betroffener Institutionen und Organisationen Informationen zur Erfassung der verschiedenen Aspekte des Problems und mögliche Lösungsansätze gesammelt werden.