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Name:2015/292  
Art:Mitteilung  
Datum:20.10.2015  
Betreff:Bericht über das internationale Jugendcamp 2015
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Seit 2009 beteiligt sich die Stadt Laatzen am internationalen Jugendcamp, das nach Möglichkeit jährlich im Wechsel in den Partnerstädten Grand-Quevilly und deren britischer Partnerstadt Hinkley, sowie Guben/Gubin und Laatzen stattfindet. Weiterhin beteiligt ist auch die Stadt Ness Ziona aus Israel, ebenfalls eine Partnerstadt von Grand-Quevilly.

 

Vom 07. bis 18. August 2015 wurde das Treffen nach 2010 zum zweiten Mal in Laatzen durchgeführt. Insgesamt 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Laatzen, Grand-Quevilly, Guben, Gubin und Ness Ziona kamen in diesem Jahr gemeinsam mit ihren Betreuern auf dem Gelände des Kinder- und Jugendzentrums zusammen.

 

Mit einem vielfältigen Kultur- und Freizeitprogramm wurde der intensive Austausch zwischen den jungen Menschen gefördert. Dabei war es vor allem interessant zu erfahren, wie die Jugendarbeit in den einzelnen Teilnehmerländern organisiert ist. Neben der Laatzen-Rallye war die Tagesfahrt nach Berlin mit einem Besuch im Bundestag und bei MdB Matthias Miersch einer der Höhepunkte des Programms, auch wenn in der Nacht zuvor die Schlafzelte auf Grund eines starken Unwetters geräumt werden mussten und die Gruppe entsprechend übermüdet in Berlin ankam.

 

Den inhaltlichen Schwerpunkt des diesjährigen Treffens bildete das Planspiel zum Europarat, das vom Göttinger Modell United Nations e. V. durchgeführt wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer übernahmen dabei die Rolle von EU-Politikern und debattierten so, genau wie in der realen Politik, über den Umgang mit Flüchtlingen. Ergänzend zum Planspiel fanden Diskussionsrunden mit Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Politik statt. Weitere Informationen sind im Rahmen der Ausschusssitzung durch den Leiter des diesjährigen Jugendcamps vorgesehen.

 

Das diesjährige Jugendcamp wurde mit Mitteln des EU-Programms „Erasmus + JUGEND IN AKTION“ gefördert. Die Gesamtkosten betragen ca. 27.500 €, davon trägt die Stadt Laatzen ca. 6.000 €.

 

Im Auftrag

 

 

 

Thomas Schrader