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Name:2012/284  
Art:Antrag  
Datum:17.10.2012  
Betreff:Der Lindenplatz in Alt-Laatzen muss aufgrund des Spielplatzes Verkehrssicherer gestalten werden.
Untergeordnete Vorlage(n) 2012/284/1
DokumenttypBezeichnungAktionen
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Begründung:

 

Der Lindenplatz in Alt-Laatzen muss unserer Ansicht nach in einen deutlich sichtbaren „verkehrsberuhigten/verkehrssicheren Bereich“ umgestaltet werden. Der historisch-zentrale und stark frequentierte Spielplatz - muss ein sicherer und geschützter Raum für Kinder sein.

 

Noch vor Jahren signalisierten aufgesetzte Bodenschwellen an den Zugangsstraßen dem Autofahrer sich zu bremsen, „am Ende dachte dieser mehr an seine Stoßdämpfer - aber  sie taten ihre Wirkung! Diese „Gedächtnisbarrikaden“ wurden im Zuge der Einführung der allgemeinen Dreißiger-Zone in Alt-Laatzen abgebaut. Das Problem ist nur: es wurden nie neuen Schilder oder Signale angebracht. Der Spielplatz wird durch nichts im Straßenverkehr angezeigt.

 

Die Realität zeigt: nicht jeder hält sich an das Tempolimit und nicht jeder kennt den Platz und weiß um die vielen spielenden Kinder. Nicht zu vergessen: Paketdienste und die Müllabfuhr, diese unterliegen einem erhöhten Zeitdruck, der manchmal das Tempo-Limit  in den Hintergrund rutschen lässt. Ohne hin ist der Platz  für Autofahrer nicht gut einsehbar, vor allem durch die unnötige Busch-Bepflanzung an den Stirnseiten.

 

Jeder Spielplatz in Laatzen verfügt über eine „Absicherung“. Durch Zäune, Eingangsverengungen und im Verkehrsbereich, durch das Schild „Achtung Spielende Kinder“ und in die Straße integrierte Bodenerhöhungen. Je nach alter der Straße und des Spielplatzes. Der Lindenplatz ist alt und Laatzen auch stolz darauf – noch alte gewachsenen Baustruktur zu haben. Nur darf nicht in den Hintergrund geraten, dass auch dieser über ein  Sicherheitsminimum verfügen muss.

 

Auf Bürgeranfragen sind die Gegenargument seitens der Stadt „hart“. Das Team „Ordnung und Sicherheit“, stellte einst die Frage, nach einem konkreten Anlass. Das ist  aber der falsche Ansatz! Es kann nicht sein, dass erst jemand zu schaden kommen muss um Handlungsbedarf anzuerkennen. Wenn eine Straße starke Schäden aufweist, wie in der Vergangenheit die Leinerandstraße z.B, dann werden Schilder aufgestellt, die dem Autofahrer 10 km vorschreiben. Ganz klar, denn hier kann die Stadt bei einem Schadensfall am Fahrzeug in die Pflicht genommen werden. Wenn ein Kind zu schaden kommt, dann ist entweder der Autofahrer Schuld -  weil er zu schnell war - oder das Kind ...! 

 

Es steht noch seitens der Stadt das Argument im Raum, dass sie keine neuen Schilder aufstellen dürfen. Ihr Handeln sei gebunden an einen Zusatz-Erlass  von 2009, das örtliche Anordnungen durch Verkehrszeichen oder Markierungen nur dort  getroffen werden, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist. Dieses Gebot kann durch das Aufbringen von Thermoplastischen Bodenmarkierungen auf dem Asphalt - und gutem Willen - doch sicher umschifft werden …

 

Der Lindenplatz ist alles andere als „überschildert“!

 

-        Es gibt nicht ein einziges Hinweisschild auf Kinder oder einen Spielplatz.

-        Es finden sich auch keine „30er Zonen Markierungen/Schilder“ in den darauf zu laufenden Straße  oder am Platz selbst (weder auf dem Asphalt, noch als Schild).

-        Der Zaun ist „durchlässig“ gebaut und lädt zum über- oder unterwinden gerade zu ein. Im spielerischen Übermut rennen die Kinder plötzlich auf der Straße.

-        Der Buschbewuchs (vor allem an der Süd-Seite) des Platzes erschwert massiv die Einsicht für alle Verkehrsteilnehmer. Mit einer einfachen „Rasenfläche“ minimieren sich die Arbeitseinsätze. Zurückschneiden fällt komplett weg. Nur der Rasenmäher kommt hier und da zum Einsatz.

Die Kinder müssen schweben um nicht in den Kot der Hunde zu treten.


Antrag:

 

Der Lindenplatz muss aufgrund des Spielplatzes umgestaltet/rekultiviert werden.

Die darauf zu laufenden Straßen müssen mit Warnhinweisen versehen werden.

 

 

Das wuchernde „Gestrüpp“ an der Süd-Seite muss entfernt werden, hier  kann sich dann der Rasen wieder ausbreiten. Selbiges sollte an der nordöstlichen Ecke geschehen.

 

Die auf den Platz drauf zu laufenden Straßen benötigt dringend Warnhinweise, z.B. durch Thermoplastische Bodenmarkierungen/Warnsymbole auf dem Asphalt.

 

An alle 4 Eckbäume muss ein „Hunde-(Kack)-Verbots-Schild“.

 

(Nebenbei bemerkt: Ecke Eichstraße/Kreuzweg, Kita St. Mathilde, sowie vor dem Vorder- und Hintereingang der Grundschule Alte-Rathausstraße (Alt-Rathausstraße u. Eichstraße) sollten auch Thermoplast Markierungen als Warnhinweise eingesetzt werden.)