Betreff
Sozialhilfe SGB XII, Grundleistungen Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG),
Vorlage
2012/236
Art
Mitteilung

   Leistungsberechtigte nach dem SGB XII und AsylbLG

 

Monat

 

Jahr

Sozialhilfe

AsylbLG

Grundsicherung

ab 65 Jahren

gesamt

davon

männlich

davon

weiblich

Januar

2012

38

47

519

604

274

330

Februar

2012

38

49

523

610

275

335

März

2012

38

51

514

603

271

332

April

2012

41

49

517

607

275

332

Mai

2012

45

49

534

628

283

345

 

 

 

 

 

 

 

 

Juni

2011

36

54

513

603

272

331

Juni

2012

43

55

528

626

289

337

 

 

Monat

 

Jahr

Hilfe zur Pflege in Einrichtungen

Eingliederungshilfe

gesamt

davon

männlich

davon

weiblich

Januar

2012

133

84

217

93

124

Februar

2012

135

81

216

95

121

März

2012

137

83

220

97

123

April

2012

138

86

224

101

123

Mai

2012

138

90

228

99

129

 

 

 

 

 

 

 

Juni

2011

132

89

221

91

130

Juni

2012

136

101

237

102

135

 

Bei der Grundsicherung im Alter ergibt sich die Steigerung der Anspruchsberechtigten aufgrund des demographischen Wandels.

 

Ausgaben/Einnahmen SGB XII, AsylbLG

 

1. Halbjahr 2011

Sozialhilfe

AsylbLG

Grundsicherung ab 65 Jahren

Gesamt

Ausgaben     

1.714.187

147.355

1.378.879

   3.240.421

Einnahmen     

206.028

       998

       35.745    

242.771     

Nettoausgaben     

1.507.960

            146.556

   1.343.134 

2.997.650

 

1. Halbjahr 2012

Sozialhilfe

AsylbLG

Grundsicherung ab 65 Jahren

Gesamt

Ausgaben     

1.779.438

143.574

1.573.950

    3.496.962  

Einnahmen     

     147.595     

314

                           37.733                         

     185.642 

Nettoausgaben     

1.631.843

143.260

1.536.217

         3.311.320

 

Die Steigerung der Ausgaben ist in der Hauptsache auf die gestiegenen Fallzahlen in der Grundsicherung zurückzuführen.

 

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat in seiner Entscheidung vom 18.07.2012 die bisherigen Leistungssätze nach § 3 Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) als evident unzureichend bezeichnet und gefordert, diese auf das Existenzminimum anzuheben.

 

 

 

Die Höhe der neuen Sätze wurde bis zu einer gesetzlichen Regelung bei Erwachsenen auf 346 € (bislang 224,97 €) und  bei Jugendlichen ab 15 Jahren auf 271 € (bislang 199,40 €) festgesetzt. Außerdem wurden noch vier weitere Regelbedarfsstufen eingeführt.

 

In Laatzen sind von der neuen Regelung zurzeit 18 Personen betroffen. Die Mehrausgaben werden pro Jahr bei ca. 18.000 € liegen. Die Nettoausgaben werden durch Erstattungen von der Region ausgeglichen.

 

 

Leistungsberechtigte nach dem Wohngeldgesetz (WoGG)

 


Monat

Jahr

Mietzuschuss

Lastenzuschuss

Gesamt

davon

männlich

davon

weiblich

Januar

2012

353

41

394

163

231

Februar

2012

343

43

386

159

227

März

2012

339

37

376

154

222

April

2012

340

39

379

155

224

Mai

2012

332

40

372

150

222

 

 

 

 

 

 

 

Juni

2012

334

40

374

151

223

Juni

2011

447

47

494

180

314

 

Der Rückgang der Leistungsberechtigten ergibt sich aus den Änderungen des Wohngeldrechts

zum 01.01.2011. Unter anderem wurde der Heizkostenzuschuss gestrichen.

 

Ausgaben nach dem Wohngeldgesetz

 

Monat

Jahr

Mietzuschuss

Lastenzuschuss

Gesamt

Januar

2012

56.468

7.052

63.520

Februar

2012

48.366

6.667

       55.033

März

2012

48.697

6.112

       54.809

April

2012

47.022

7.012

54.034

Mai

2012

45.407

7.153

52.560

 

 

 

 

 

Juni

2012

46.464

6.694

53.158

Juni

2011

73.698

8.154

81.852

 

 

 

Mietzuschuss

Lastenzuschuss

Gesamt

1. Halbjahr 2012

292.424

40.690

333.114

1. Halbjahr 2011

440.595

47.717

488.312

 

Einsparungen ergeben sich aufgrund weniger Leistungsberechtigter.

 

Die Nettoausgaben werden durch Erstattungen vom Land (NBank) ausgeglichen.